Innovation: Business-Modell vs. Produkt

Innovation Denken ausserhalb der Branchenlogik

Summary: Warum viele Unternehmen unter Innovation nur Produktinnovation verstehen

Ausserhalb der Branchenlogik zu denken, fällt vielen Unternehmen schwer. Es ist daher nicht verwunderlich, dass vor allem Produktinnovationen entstehen. Typischerweise versucht das Unternehmen noch mehr Funktionen in ein Produkt zu packen. Werden diese vom Kunden überhaupt verlangt und ist er bereit den Preis dafür zu bezahlen? Ist das Ganze nur getrieben aus Innensicht und "Happy Over-Engineering", sowie dem zwanghaften Versuch sinkende Margen zu kompensieren?

Denken in Produkten anstelle Business-Modellen

Ein Produkt hat irgendwann soviele Haupt- und Nebenfunktionen, dass es zu kompliziert und teuer wird. Genau an diesem Ort greifen etliche Startups etablierte Unternehmen an und holen sich sehr schnell aus dem Nichts Marktanteile, um anschliessend Release um Release in die höherwertigen Produkte zu wachsen. Dem "niedlichen" Jungunternehmen zuzuschauen und abzuwarten ist daher keine Antwort, denn die Verdrängung geht vielmals irgendwann exponential schnell. Die Analyse der eigenen Business-Modelle und das Benchmarking mit den neuen Mitbewerbern ist daher ein stetiges Muss. Am besten noch zu Zeiten, wenn alles im Grünen läuft. Reichen kleine Adaptionen am jetzigen Modell und Produkt aus oder müssen komplett neue Geschäftsmodelle entwickelt und validiert werden?

"Kill your darlings" und Mut sich neu zu erfinden

Nein, es tut nicht weh, aber den Willen sich mit dem (neuen) Kunden und sich selber auseinander zu setzen. Es beginnt mit der Analyse des eigenen Unternehmens und dem Portfolio der Produkte sowie Dienstleistungen, welche es heute erbringt. Sind dies noch zeitgemäss? Wie entwickeln sie sich? Wo stehen Sie in fünf Jahren? Wer jetzt nicht den Mut hat ein wenig nachgefragtes Produkt zu beerdigen, wird sich ziemlich schnell die Argumentation hören, dass die Sortimentsbreite vom Markt doch verlangt wird oder irgendwann schon wieder verlangt wird? Was vorbei ist, ist vorbei und gehört bereinigt. Ressourcen in einen ruinösen Preiskampf mit überentwickelten Produkten zu stecken ist sinnlos und die Energie wird besser in neue Entwicklungen investiert.

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«Innovation schafft Konflikte, wenn nicht, dann ist es verdächtig. »

Hans Jürgen Quadbeck-Seger

 

Hurra: Auf ins Unbekannte, aber mit Methode

Was soll es denn jetzt sein? Genau die agilen Methoden aus der Lean-Startup-Welt werden jetzt herbeigezogen. Um einerseits neue kundenzentrierte Dienstleistungen zu evaluieren, diese als Prototype zu bauen und schnell am Markt zu testen. Ergibt dieses Angebot eine Nachfrage und Traktion, dann wird es lanciert und stetig mit Kundenfokus weiterentwickelt. Wenn nicht? Dann zurück, Modell und Produkt redesignen und nochmals versuchen. Genau hier liegt der Vorteil bei Zielkunden "schnelle Prototypen" zu testen, welche funktional die Grundbedürfnisse decken und agil mit weiteren Funktionen erweitert werden beziehungweise wieder sterben. Ganz nach Darwin: Variation, Selektion, Retention.

Ohne Schweiss immer noch kein Preis

So wie Muskeln trainiert werden müssen, ist es auch mit dem Innovationsdenken. Wer nicht ständig seine Komfortzone verlässt, lernt in den Schuhen des Kunden zu gehen und sich in unbekannte Gewässer begibt, der wird auch nichts Neues entdecken. Steter Versuch und Irrtum gekoppelt mit einer Fehlerkultur sind die Basis für solches Arbeiten.

Take away:

Innovation hat viel mit Out-of-the-Box und Querdenken zu tun. Ein Kind hat Fantasie-technisch eine Villa mit hunderten von unbekannten Zimmern im Kopf, welches es entdecken will. Mit dem Alter nimmt dies ab und verkommt zu einem bequemen Sofa auf dem man sitzt. Ertappt? Was hindert dich daran aufzustehen und die fantastischen Welten deiner Gedanken-Villa wieder zu entdecken? Keep dreaming!
 

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Foto Yetvart Artenoglu

Hallo, mein Name ist Yetvart. Ich weiss wie es sich anfühlt immer mehr Kunden gewinnen zu müssen und immer weniger Konversion zu erreichen. Das hat mich dazu bewogen mich seit vielen Jahren mit der Digitalisierung des B2B-Verkaufs sowie -Marketing auseinander zu setzen.
Mein persönlicher Antrieb: Ich begleite Unternehmen als strategischer Berater und agiler Coach. Denn Massnahmen ohne klare Strategie und Ziele machen einfach keinen Sinn.
Das Ziel: Die digitale Transformation im B2B Marketing und Verkauf in die Köpfe der Mitarbeiter zu pflanzen und den Prozess zu begleiten. Ziel ist der Wissenstransfer in deine Organisation und die eigene Umsetzung von effizienten Marketing- / Vertriebsmassnahmen mit bezahlbarem Budget. Der Fokus liegt darin nicht nur Leads, sondern echten Umsatz mit digitalen Neukunden zu generieren.

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